Rentenfonds: Kosten & Vergleich

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Rentenfonds: Kosten & Vergleich

Rentenfonds sind eine Art von Investmentfonds, bei denen durch den Erwerb von Wertpapieren eine Rendite erzielt werden soll. Die so genannten Rentenfonds legen das eingezahlte Kapital ihrer Anleger vor allem in festverzinsliche Wertpapiere an. Diese Fonds haben regelmäßig eine lange Laufzeit und werden deshalb vor allem für die Altersvorsorge eingesetzt. Die Gewinne derartiger Kapitalanlagen resultieren aus anfallenden Zinszahlungen, Kurserträgen sowie dem Handel mit diesen Wertpapieren. Unterschiede zwischen den einzelnen Rentenfonds ergeben sich aus der Investitionsstrategie.


So gibt es Fonds, die auf Sicherheit ausgerichtet sind. Diese Rentenfonds werfen allerdings eher eine geringe Rendite ab, dafür bleiben Anleger aber auch von größeren Verlusten weitgehend verschont. Diese sicheren Rentenfonds legen das ihnen anvertraute Kapital eher in Währungen wie den Euro, oder Staatsanleihen und Anleihen großer renommierter Unternehmen an.

Andererseits können Rentenfonds sich auf die Spekulation mit verschiedenen vorwiegend risikoreichen Anleihen spezialisieren. So handeln derartige Fonds vorwiegend mit Fremdwährungen, wie beispielsweise Dollar, Yen oder Schweizer Franken. Dabei liegt das Risiko für den Anleger in möglichen Zinssteigerungen und sinkenden Währungskursen. Die Spekulation mit instabilen Währungen und Wertpapieren bieten zwar noch weitaus höhere Renditechancen, bergen aber auch die Möglichkeit des Totalverlusts des eingesetzten Kapitals.

Daher empfehlen Experten auf diesem Gebiet bei der Wahl eines Rentenfonds eine ausgewogene Mischung aus allen diesen Anlageformen. Soll die Kapitalanlage der Vorsorge für das Alter dienen, ist eine Fonds mit einem möglichst großen Anteil sicherer Papiere zu bevorzugen. In der Regel bieten Fondsvermittler im Gegensatz zu den Kreditinstituten oder Banken diese Kapitalanlage ohne zusätzlichen Aufschläge und Gebühren an.

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