Lebensversicherung

Wer mit seiner Familie beispielsweise ein Eigenheim finanziert, sollte ganz sicher eine Risikolebensversicherung abschließen. Diese schützt die Familienmitglieder im Falle des persönlichen Ablebens vor dem finanziellen Ruin. Die Beiträge sind zudem vergleichsweise gering, richten sich aber nach unterschiedlichen Faktoren. Das Betreiben diverser Sportarten, Zigarettenkonsum sowie auch das Ausüben bestimmter Berufe, können die Beiträge stark ansteigen lassen. Zusätzlich müssen Versicherungsnehmer, die eine gesundheitlich schwierigere Vergangenheit nachweisen, unter Umständen tiefer in die Tasche greifen. Das Ausfüllen eines Gesundheitsbogens gehört zum Pflichtprogramm und ist manchmal auch mit einer ärztlichen Untersuchung verbunden. Die Versicherungssumme wird allerdings nur innerhalb der Vertragslaufzeit gewährt und sollte daher auf die individuelle Finanzsituation angepasst werden. Die bislang geleisteten Beiträge werden nach Ablauf des Versicherungszeitraumes, im Gegensatz zur Kapitallebensversicherung, nicht ausgezahlt.
Die Kapitallebensversicherung dient dagegen neben einer Todesabsicherung auch als lukrative Sparanlage. Die langjährigen Einzahlungen können ganz Flexibel gestaltet werden und dürfen auch in Fonds erfolgen.
Gerde in Hinblick auf die nahende Abgeltungssteuer, bietet die Kapitallebensversicherung wieder eine empfehlenswerte Alternative im Vergleich zu gängigen Sparplänen. Nach Ablauf eines Zeitraumes bzw. einer Vertragsfrist von mindesten 12 Jahren, werden lediglich 50% der Auszahlungssumme versteuert. Wer seinen Vertrag allerdings vorzeitig kündigt, muss meist mit finanziellen Verlusten rechnen.
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Artikelthema:
Lebensversicherung: Kapitallebensversicherung, Risikolebensversicherung, Vergleich
