Private Equity

Eine Private-Equity-Anlage bedeutet eine Investitionen in ein Unternehmen durch Beteiligung am Eigenkapital. Als Private-Equity-Anleger nimmt man am Gewinn oder Verlust eines Unternehmens teil und unterliegt damit zwar einem erhöhten Risiko, da unternehmerische Verluste zunächst mit dem Eigenkapital verrechnet werden, aber man profitiert bei positiver Unternehmensentwicklung weit mehr und hat bessere Einsichts- und Einflussmöglichkeiten. Engagements in Private-Equity besitzen gegenüber Kapitalanlagen eine stärker gespreizte Rendite-Risiko Relation.

In Deutschland wird Private-Equity immer noch mit Venture Capital gleichgesetzt und verleitet zu der Fehlannahme, es würde sich bei einem Private-Equity-Fonds um ein hochspekulatives Investment handeln.

Das Anlagerisiko von Private-Equity ist ähnlich dem von sogenannten Standardaktien. Bei Nutzung von Private-Equity-Fonds wird das Risiko auf mehrere Investments gestreut bei weiterhin hohem Renditepotential.

Durch die Beimischung von 10-15% Private-Equity-Anlage in ein Anleger-Portfolio kann man das Risiko des Gesamtportfolios senken, bei gleichbleibenden Renditechancen. Die Renditeerwartungen von Private-Equity sind also höher als die anderer vergleichbarer Anlageklassen mit ähnlichem Risikoprofil. Somit eröffnet ein Private-Equity-Investment dem Anleger nachweislich das höchste Renditepotential aller derzeit verfügbaren Anlageklassen.




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