Mischfonds

Mischfonds werden von den Experten auch als die Chamäleons unter den Investmentfonds bezeichnet. Ähnlich wie die Chamäleons ihre Farbe wechseln, wechseln die Fondsmanager der Mischfonds den Anlageschwerpunkt, dadurch werden das Risiko der Mischfonds gemindert und die Chancen auf gute Rendite erhöht.

Bei einem Aufschwung am Aktienmarkt wird der Fondsmanager den Anteil der Aktien im Fonds erhöhen, dreht sich das Ganze, dann werden hingegen mehr Rententitel in den Fonds integriert.

Das garantiert dem Anleger, bei einem Aufschwung zu profitieren, und bei Rückschlägen gut abgesichert zu sein. Wie bei Investmentfonds üblich, sind bei Kauf von Mischfonds Ausgabeaufschläge von bis zu fünf Prozent zu zahlen, Ausnahmen gibt es bei Direktbanken und Onlinebrokern, die oft auf Ausgabeaufschläge verzichten.

Mischfonds eignen sich besonders gut für Anleger, die eine langfristige Vermögensbildung planen, kein all zu großes Risiko eingehen möchten, aber dennoch am Aktienmarkt dabei sein wollen. Auch Kleinsparer können schon mit 50 Euro monatlich in einen Mischfonds investieren und so langfristig über den Sparplan ein Vermögen als Altersvorsorge aufbauen. Die Renditen, die sich mit Mischfonds erzielen lassen, können sich durchaus sehen lassen, sie liegen deutlich über festverzinslichen Wertpapieren und reichen manches Mal an die von einigen Aktienfonds heran.

Aber auch Mischfonds sind nicht ohne Risiko, hier muss sich der Anleger vorher informieren und schauen, dass es zu seiner Strategie passt. Es gibt drei Kategorien unter den Mischfonds, der dynamische Mischfonds ist stärker risikobehaftet als der ausgewogene Mischfonds, bei diesen findet der sicherheitsorientierte Anleger minimiertes Risiko. Die konservativen Mischfonds hingegen sind für den wirklich vorsichtigen Anleger, sie kommen den Rentenfonds sehr nahe.




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