Indexfonds

Die Funktionsweise der Indexfonds ist ähnlich wie die der Aktienfonds mit dem wesentlichen Unterschied, dass sich die dem Fonds zu Grunde liegenden Aktientitel ganz nah an einem bestimmten Index wie dem DAX oder dem Stoxx orientieren. Aufgabe der Fondsmanager ist es, die Wertpapiere des Index zu kaufen und dabei darauf zu achten, dass die Gewichtung der Papiere genau dem des Index entspricht. Das heißt für den Anleger, dass die Indexfonds nie schlechter als der Aktienmarkt laufen können, der mit dem jeweiligen Index zusammengefasst wird, aber eben auch nicht besser.

Dennoch spricht einiges für Indexfonds, denn insgesamt ist ihre Rendite oft besser als die von den traditionellen Aktienfonds, weil bei diesen die Fondsmanager zu oft Irrtümern unterliegen und die Aktienfonds sich deshalb nicht optimal entwickeln können. Beobachtet man hingegen aufmerksam die Wertentwicklung der Indexfonds, wird man schnell feststellen, dass diese immer ganz vorn liegen im Verhältnis zu vergleichbaren Aktienfonds.

Die Fondsverwaltung der Indexfonds, die als Exchange Traded Funds (ETF) bezeichnet werden, ist mittlerweile so automatisiert worden, dass diese aktiv direkt an der Börse gehandelt werden können. Es gibt fortlaufend aktuelle Kurse und der Anleger kann punktgenau ein- und aussteigen.

Der traditionelle Investmentfonds hingegen hat täglich nur einen Kurs und der Kauf über die Fondsgesellschaft dauert deutlich länger. Indexfonds haben keine Ausgabeaufschläge und auch für die Fondsverwaltung, die nicht so aufwändig ist, werden oft nur 0,5 Prozent im Jahr an Kosten berechnet. Das ist ein weiterer Vorteil für den renditeorientierten Anleger, Indexfonds sind prinzipiell kostengünstiger als Investmentfonds im Allgemeinen.




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