Eigenheimzulage

Zum 1. Januar 2006 wurde die Eigenheimzulage von der regierenden Koalition, nach vorheriger Kürzung, ganz aufgehoben. Sie sollte damals dazu beitragen, vermehrt selbst genutztes Wohneigentum zu schaffen und wurde an die Eigennutzung des Objektes sowie an die Einkommensverhältnisse geknüpft. Waren Kinder vorhanden, so wirkte sich jedes Kind mit 800 Euro positiv auf die Obergrenze der Eigenheimzulage aus. Die Eigenheimzulage bewirkte einen Immobilienboom, da sich viele Familien bis zu acht Jahren die finanzielle Unterstützung zusichern wollten.

Nach dem Wegfall der staatlichen Zulage suchte man nach anderen Möglichkeiten um das nötige Eigenkapital aufzubringen. Hier sei vor allem die Kreditanstalt für Wiederaufbau "KFW" zu nennen, die sehr kostengünstig Kredite für Bauherren stellt. Allerdings können so nur maximal 30% der Bausumme finanziert werden. Dennoch wird von vielen Banken der KFW-Kredit als Eigenkapital berücksichtigt, was zu einer deutlichen Vergünstigung bei der weiteren Finanzierung führt.

Zusätzlich besteht die Möglichkeit auf bundeslandspezifische Förderungen. Die Zugangsbedingungen können sich an Familien mit Kindern, Gering-Verdiener oder andere Gruppen richten. Fündig wird man teilweise bei den Ortsgemeinden oder über die Internetpräsenzen der Länder.

Ist die Planung noch nicht weit fortgeschritten, bietet sich immer noch das bewährte Bausparen an. Diverse Bausparkassen bieten nach Ablauf der Ansparfrist unter bestimmten Bedingungen sehr kostengünstige Kredite an. Seit 2008 ist es zudem auch möglich die Riester-Rente effizient bei einem Bauvorhaben mit zu integrieren. Das angesparte Geld kann dazu komplett entnommen und für den Bau oder auch Kauf einer Immobilie eingesetzt werden.






Tipp: Weiterführende Informationen zur Eigenheimzulage auf www.bmvbs.de