
Anleger die Dachfonds kaufen, erwerben damit sozusagen ein ganzes Paket an Fonds. Dachfonds sind auch Investmentfonds, die aber das Geld wieder in verschiedene andere Investmentfonds investieren. Weil dabei das Geld auf mehrere Fonds verteilt wird, kann die Gefahr einen Investmentfonds zu kaufen, der sich nicht den Erwartungen entsprechend entwickelt ausgeglichen werden. Dachfonds sind also durchaus vorteilhaft, aber für den Anleger auch mit höheren Kosten verbunden, die vor einer Kaufentscheidung auch immer hinterfragt werden sollten.
Dachfonds sind, wenn sie transparent genug sind und gut gemanagt werden, für Anleger bedeutend weniger riskant als einzelne Fonds. Ihre Struktur kann kaum ein Anleger selbst nachbilden.
Doch auch Dachfonds bringen ein gewisses Risiko mit sich. Die mögliche Streuung des Anlagerisikos verpufft geradezu, wenn die einzelnen Fonds, in die investiert wird, sich alle auf etwa die gleichen Aktien richten. Wichtig ist die richtige Mischung des Dachfonds.
Dachfonds sollten immer nur für langfristige Anlageziele gekauft werden, mit den Kursrisiken muss der Anleger leben und bei der Wahl des Fonds sind solche zu berücksichtigen, die einen hohen Anteil an Aktien haben. Diese führen dann den Beinamen Wachstum, Chance oder Dynamik. Fonds, die eher in Renten investieren, heißen dagegen Sicherheit oder konservativ.
Dann gibt es noch Dachfonds mit dem Beinamen flexibel oder Balance, diese haben eine Mischung von beiden Anteilen und sind besonders für unentschlossene Anleger geeignet. Anleger, die im Internet nach gut laufenden Dachfonds recherchieren, haben aber immer das Problem, dass die Rankings bei Dachfonds nicht verlässlich sind. Da die Investments der Fonds so unterschiedlich sind, lassen sie sich deutlich schwerer vergleichen.
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