Dachfonds

Dachfonds sind, wenn sie transparent genug sind und gut gemanagt werden, für Anleger bedeutend weniger riskant als einzelne Fonds. Ihre Struktur kann kaum ein Anleger selbst nachbilden.
Doch auch Dachfonds bringen ein gewisses Risiko mit sich. Die mögliche Streuung des Anlagerisikos verpufft geradezu, wenn die einzelnen Fonds, in die investiert wird, sich alle auf etwa die gleichen Aktien richten. Wichtig ist die richtige Mischung des Dachfonds.
Dachfonds sollten immer nur für langfristige Anlageziele gekauft werden, mit den Kursrisiken muss der Anleger leben und bei der Wahl des Fonds sind solche zu berücksichtigen, die einen hohen Anteil an Aktien haben. Diese führen dann den Beinamen Wachstum, Chance oder Dynamik. Fonds, die eher in Renten investieren, heißen dagegen Sicherheit oder konservativ.
Dann gibt es noch Dachfonds mit dem Beinamen flexibel oder Balance, diese haben eine Mischung von beiden Anteilen und sind besonders für unentschlossene Anleger geeignet. Anleger, die im Internet nach gut laufenden Dachfonds recherchieren, haben aber immer das Problem, dass die Rankings bei Dachfonds nicht verlässlich sind. Da die Investments der Fonds so unterschiedlich sind, lassen sie sich deutlich schwerer vergleichen.
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Artikelthema:
Dachfonds 2011: Definition, Kosten, Abgeltungsteuer, Vergleich
