Aktienkennzahlen enthalten wertvolle Informationen
Vor allen Dingen für die Börsianer sind die Aktienkennzahlen besonders wichtig, denn sie bieten ihm die Grundlage für weitere Handlungen bezüglich der beobachteten Aktien.
Die Börse und die dort gehandelten Aktien und Wertpapiere sind für die meisten Menschen ein Buch mit mehr als sieben Siegeln. Sie haben keinerlei Ahnung, was sich hinter manchem Begriff eigentlich verbirgt. Während solche Bezeichnungen wie Aktien und Aktienoptionen vielleicht noch zumindest bekannt sind, weiß kaum jemand, was sich hinter dem Begriff Aktienkennzahlen verbirgt. Diese Kennzahlen bilden die Grundlage für die weitere Verfahrensweise eines Börsianers, der bereits bestimmte Aktien beobachtet oder diese kaufen möchte. Hat er eine oder mehrere Aktien bereits gekauft, so geben ihm die Aktienkennzahlen wiederum Auskunft darüber, wann der richtige Zeitpunkt für einen gewinnbringenden Verkauf ist.
Aber woher erhält der Börsianer seine Informationen, die ihm bei seinen Spekulationen an der Börse so entscheidend helfen? Dafür stehen ihm ganz simple Mittel zur Verfügung, die er auch ganz bestimmt nutzt. Dazu gehört unter anderem der Wirtschaftsteil in der Tageszeitung oder diverse Wirtschaftszeitungen selbst. Außerdem zieht er für seine Auswahl und die Arbeit mit den Aktien den Börsenbrief heran oder er bedient sich des Börsenprogramms. Das hat den Vorteil, dass es die aktuellen Daten selbst aus dem Internet holt, mit denen er dann arbeiten kann. Wer als Normalbürger in den Wirtschaftsteil einer Tageszeitung schaut, der kann im Allgemeinen mit den dort abgedruckten Daten wenig anfangen. Insider wissen aber sehr wohl, was bestimmte Zahlen zu bedeuten haben. Daten, die für einen Börsianer in diesem Zusammenhang deutliche Aussagen über die Aktien ermöglichen, sind beispielsweise der Buchwert einer Aktie oder der Gewinn bzw. die Dividendenhöhe oder auch der Zahlungstermin.
Auch dem Börsianer wird die Sache meistens ein wenig vereinfacht, denn oft werden die Daten bereits zu brauchbaren Kennzahlen zusammengefasst. Hier ist bereits die Berechnung erfolgt, die derjenige sonst erst selbst anstellen müsste, um z.B. das Kurs-Gewinn-Verhältnis zu erhalten. Auch die Auszahlungsrate kann als Kennzahl entscheidend sein, denn liegt die über 100 %, ist in der Regel eine Dividendensenkung zu erwarten.
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