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Effektivzins auch bei Tagesgeldanlagen ermitteln

Effektivzins auch bei Tagesgeldanlagen ermittelnWer seine Ersparnisse gewinnbringend anlegen will, interessiert sich auch für die Rentabilität seiner Geldanlage. Da im Hinblick auf die flexible Verfügbarkeit auf einem Tagesgeldkonto diese Anlageform für kurzfristiges Parken von Gelder, die eventuell für einen späteren Immobilienkauf oder größere Anschaffung benötigt werden, in den Medien empfohlen werden, will der Sparer auch hier den tatsächlichen Effektivzins wissen. Bezeichnungen wie Nominalzins und Effektivzins sind jedoch nicht jedem Bürger geläufig. Beim Tagesgeld wird die Zinsangabe in der Regel für das Kalenderjahr angegeben. Wird allerdings eine mehrmalige Zinsausschüttung bei dieser Sparform mit dem Kreditinstitut ausgehandelt, kann man vom Zinseszinseffekt profitieren. Das bedeutet, dass der jeweils ausgeschüttete Zinsertrag dem ursprünglichen Anlagebetrag zufließt und gleichzeitig wieder mitverzinst wird. Hierdurch ergeben sich verschiedene Zinserlöse. So muss also zwischen einem Nominalzinssatz, der eine Wiederverzinsung ausschließt und zwischen einem Effektivzinssatz durch Zinseszinseffekt unterschieden werden. Es versteht sich von selbst, dass die Angabe von einem Effektivzinssatz höher liegen wird.

Wer verschiedene Tagesgeldanlagen vergleichen will, kann einen Effektivzinsrechner im Internet nutzen und so schnell einen klaren Überblick über die tatsächlich günstigsten Anlageformen erzielen.


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