Aktienfonds

Aktienfonds sind eine renditestarke Form der Geldanlage, die allerdings auch mit erheblichen Risiken behaftet ist. In einem Aktienfonds sind Anteile an vielen verschiedenen Unternehmen enthalten. Dadurch verringert sich für den Aktienbesitzer das Risiko. Der Fondsmanager kann die Verluste der einen Firma durch Gewinne der anderen leicht wieder ausgleichen. Erwirbt man dagegen Einzelaktien, so ist man völlig abhängig von einem Unternehmen. Fondsmanager beobachten genau die Lage der einzelnen Aktiengesellschaften und entscheiden sich für oder gegen Aktien bestimmter Unternehmen.

Dafür muss der Inhaber von Aktienfonds in der Regel einen Ausgabeaufschlag von etwa 5 Prozent zahlen. Wer allerdings Aktienfonds über einen Fondsshop oder bei einem Fondsbroker kauft, erhält meistens einen Rabatt auf diesen Ausgabeaufschlag, oder er wird ihm vollständig erlassen.

Es gibt ganz unterschiedliche Arten von Aktienfonds. Einige bestehen nur aus Unternehmensanteilen eines ganz bestimmten Landes oder einer bestimmten Branche. Vom Kauf solcher Spezialfonds wird unerfahrenen Anlegern allerdings abgeraten. Geraten nämlich dieses Land oder diese Branche in eine wirtschaftliche Schieflage, kann der Fondsmanager die drohenden Wertverluste nicht durch den Kauf von Aktien aus anderen Ländern oder anderen Branchen ausgleichen. Für relativ unerfahrene Anleger sind breit gestreute europäische oder globale Aktienfonds zu empfehlen, in denen Unternehmen aus vielen verschiedenen Ländern und unterschiedlichen Branchen vereinigt sind.

Bei Aktienfonds kann es immer wieder vorkommen, dass die Kurse zeitweise stark fallen. Auf längere Sicht erholen sie sich zwar wieder und werfen dann mehr Rendite ab als jede festverzinsliche Geldanlage, aber vorsichtshalber sollte man nur so viel Geld in Aktienfonds investieren, wie man problemlos mindestens 7 Jahre entbehren kann.




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