
Als Aktionär hat man einen Anteil am Grundkapital einer Aktiengesellschaft. Dieser Anteil berechtigt einen Akionär z.B. an der jährlichen Hauptversammlung teilzunehmen und sein Stimmrecht warzunehmen. Des Weiteren hat man einen besonderen Anspruch auf den Erwerb von neu ausgegeben Aktien, das sogenannte Bezugsrecht, sowie einen Anspruch auf Auszahlung einer Dividende. Eine Aktiengesellschaft hat die Pflicht seine Aktionäre über die allgemeine Lage und die finanzielle Situation des Unternehmens zu informieren.
Im Falle einer Auflösung einer Aktiengesellschaft hat man als Aktionär einen Anspruch auf einen Teil des Liquidationserlöses.
Als Inhaber einer Aktie hat man gleich zwei Möglichkeiten einen Ertrag zu erhalten. Einmal durch direkt erzielte Kursgewinne oder aber durch erhaltene Dividendenauszahlungen. Dennoch bleibt das Investieren in Aktien eine relativ risikoreiche Form der Geldanlage, denn Kursgewinne und Dividendenzahlungen können auch mal ausbleiben. Die Aktienanalyse dient dazu dieses Risiko zu minimieren und Aktien vor einem Investment genauer unter die Lupe zu nehmen. Dabei beobachtet und untersucht man ganze Aktienmärkte um eine allgemeine Marktstimmung zu erkennen und die einzelne Ertragslage einer Aktiengesellschaft in den vergangenen Jahren und versucht diese für die Zukunft zu prognostizieren.
Wichtige Kennzahlen der Aktienanalyse sind zuerst einmal der Kurs einer Aktie, der Gewinn je Aktie, das Kurs-Gewinn-Verhältnis, der Buchwert, das Kurs-Buchwert-Verhältnis sowie diverse Risikokennziffern. Diese und andere Daten bieten die Grundlage um eine Aktie zu beurteilen und die Chance auf eine mögliche positive Kursentwicklung abzuschätzen. Auch wenn die Kaufentscheidung einmal getroffen wurde, wird eine Aktie weiterhin beobachtet, um einschätzen zu können ob es nötig wird eine Aktie wieder zu verkaufen, da sich beispielsweise die Ertragslage des Unternehmens oder das Marktumfeld verschlechtert haben.
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