Unruhen an der Krim: Der Deutsche Leitindex bricht ein

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Unruhen an der Krim: Der Deutsche Leitindex bricht ein

Es herrschen unruhige Zeiten an der Krim. Dies führt sogar dazu, dass ein Krieg möglich zu sein scheint. Am Rosenmontag brach daher der Deutsche Leitindex ein. Gezeigt hat sich das darin, dass es durch viele Anleger zu einem Verlassen der Aktien kam. Besonders waren Firmen von diesem Tatbestand betroffen, die bisher einen starken Umsatz in Russland verzeichnen konnten.

Am vergangenen Wochenende hat sich die Situationen in der Ukraine weiter zugespitzt. Auswirkungen hatte das am Rosenmontag auch auf die Aktienmärkte, die kräftigen Druck verspürten. Sehr viele Anleger haben sich jetzt umorientiert. Für sie zählen nunmehr deutsche Staatsanleihen sowie Gold, die ohne als sehr sicher eingestuft werden. Bei Tagesschluss des deutschen Leitindex DAX hatte dieser gleich 3,4 Prozent verloren und hatte einen Tagesstand von 9.358 Punkten. Seit Juni 2013 hatte es keinen so hohen Tagesverlust mehr gegeben. Zum damaligen Zeitpunkt waren Spekulationen für die hohen Verkäufe verantwortlich, die von den Spekulationen ausgelöst wurden, die sich um die mögliche Straffung der US-Geldpolitik drehten.

Eine ähnliche Entwicklung ergab sich auch in Bezug auf den Eurostoxx50, der ebenfalls am Montag einbrach. Als die Börsen schlossen hatte der Eurostoxx50 insgesamt 2,9 Prozent verloren und verzeichnete nur noch 3.056 Punkte. Von Verlusten betroffen waren zudem der TecDax mit 3,5 Prozent und der MDax mit 2,6 Prozent.

Nun nahm Aktienhändler David Thebault, der vom Brokerhaus Global kommt, dazu Stellung. Er verwies darauf, dass hinsichtlich des Risikos einer Eskalation die Situation von den Investoren unterschätzt worden sei. Anders gesagt könne dies auch als ein Weckruf besonders für Deutschland gewertet werden, um den Spannungen die Schärfe rauszunehmen. So wird die Lage von Markus Huber eingeschätzt, der als Analyst bei Peregrine & Black tätig ist. Von der schwierigen Lage seien auch andere osteuropäische Länder betroffen. Deren Währungen, Börsen und Staatsanleihen waren ebenfalls einem massiven Druck ausgesetzt.

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